Ausstellungstafeln

Unter den aufgelisteten Überschriften-Links können Sie sich die einzelnen Tafeln als PDF-Datei laden:

1. Seit hundert Jahren ist das ein Straßenstrich. Der ist nicht erst seit gestern mit seinen Facetten da.


2. Es sind Königinnen der Nacht. Die Frobenstraße ist europaweit einer der ältesten Transen-Striche und dementsprechend bekannt.


3. Ey, was machen die? Warum stehen die da’rum, kurze Röcke ist doch kalt?!
Ich find es hier im Kiez komplett normal und im Prinzip ganz unproblematisch.

4. Das Zusammenleben von Anwohnern und Prostituierten ist komplizierter geworden.
Bestimmte Wege gehe ich abends einfach nicht. Da nehme ich lieber einen Umweg in Kauf.



5. Es ist schon eine aufregende Atmosphäre hier, also fahre ich öfter durch den Kiez.
Ich bin Freier, Nutzer von Prostitution und treffe mich gelegentlich mit Prostituieren.


6. Die Frauen kommen zu uns aus Fürsorge für den eigen Körper – die Männer kommen aus Angst und mit schlechtem Gewissen.
Information: Was sind POP- oder Verrichtungsboxen?


7. Wir müssen es einfach hinnehmen. Es ist ein Wirtschaftszweig, der da ist.


8. Die Verschmutzungen lassen schon Rückschlüsse zu. Interessant sind die Unterschiede.
Ein bisschen St. Pauli in Berlin, das wäre gar nicht so schlecht …


9. Wir leben hier damit, es ist nun mal ein gemischter Bezirk, auch ein Wohnbezirk. Das macht ein bisschen das Problem aus.


10. Ich hätte mir eigentlich gewünscht, dass das Laufhaus zustande kommt


11. Ich kenne die Ecke in- und auswendig!


12. Die Prostitution im Kiez ist ein teil der hier gewachsenen Urbanität.


13. Man muss sich auch davon frei machen, wenn alle schimpfen, immer wie so ein Spatz mitzuschimpfen.


14. Die Potsdamer Straße stirbt alle Jahre und lebt doch weiter.
Berliner Prostituierte 1907 und 1976


15. Natürlich sind alle froh, dass es einen Standort gibt, wo es seit Jahrzehnten akzeptiert und vorhanden ist.

 

16. Wir haben schon mit vielen Politikern gesprochen – aber passiert ist nichts!
Ich habe noch Christiane F. und das S.O.U.N.D miterlebt.


17. Uns stört nicht der Straßenstrich, sondern das Benehmen der Beteiligten!



18. Warum macht unser Senat immer nur die Augen zu und will die Probleme der Anwohner mit der Prostitution nicht erkennen?


19. Dass unser Quartier die Prostitution ‘beherbergt’ ist eine Art Dienstleistung für die anderen Stadtteile

 

20. Am liebsten gehe ich mit den Freiern in eine Pension.


21. Gesammelte Vorschläge und Ideen der Bürger_innen


22. Die Bürgerausstellung – Eine Initiative – Impressum

 

 


Wenn sie  die Ausstellung LIVE und Outdoor sehen möchten, besuchen Sie uns auf unserer Tour durch den Kiez. Die Termine finden Sie auf dieser Webseite unter Termine.

Anregungen, Beifall, Kritik und Vorschläge können Sie uns unter unserem Gästebuch einreichen.

Vielen Dank und viele Anregungen bei Lesen wünschen Ihnen die Ausstellungsmacher. 

 
 

Impressum:

Ausstellungsinitiatoren:
Gerhard Haug, Rolf Hemmerich, Christiane Howe

Interviewführung/Interviewauswertung:
Gerhard Haug, Rolf Hemmerich, Christiane Howe

Fotografie:
Wolfgang Albrecht, Georg Füll, Gerhard Haug, Rolf Hemmerich, Wiebke Holtmann

Grafiken:
Ton Belowskey, Gerhard Haug, Volkmar Nickol

Gestaltung: Gerhard Haug


Förderer:
Gefördert durch die Europäische Union, die Bundesrepublik Deutschland und das Land Berlin im Rahmen des Programms »Zukunftsinitiative Stadtteil« Teilprogramm »Soziale Stadt«, Quartiersmanagement Schöneberger Norden, Bezirksamt Tempelhof-Schöneberg von Berlin


Kooperationspartner:
Bezirksamt Mitte von Berlin, Quartiersmanagement Magdeburger Platz/Tiergarten, Technische Universität Berlin/Zentrum Technik und Gesellschaft, Nachbarschaftstreffpunkt HUZUR/ESPERANTO  


Träger der Maßnahme:
netzwerk stadtraumkultur e.v.


Veranstalter der Outdoor-Ausstellungen:
Bezirksamt Tempelhof-Schöneberg und Bezirksamt Mitte von Berlin


Wir danken allen Beteiligten, die diese Ausstellung mit einem Interview unterstützt haben.