Text zum Verein

netzwerk stadtraumkultur e.V. steht als gemeinnütziger Verein unter anderem für ein Empowerment von BewohnerInnen in von Exklusion geprägten Quartieren in Berlin und befördert mit seinen Aktivitäten auf verschiedenen Ebenen nachbarschaftliches Engagement in diesen Quartieren. Zu seinen Aktivitäten gehören so unterschiedliche Vorhaben wie Interkulturelle Gärten, palästinensisch-israelisch-deutsche Theatergruppen, Interkulturelle Lesungen von DichterInnen und Dichtern sowie Jugendlichen im Öffentlichen Raum, Lesungen für ein friedliches, von Respekt für den „Anderen“ getragenes Zusammenleben von Jugendlichen in Schulen und der Menschen im Stadtraum sowie individuelle Förderung von Jugendlichen zur Erreichung ihrer Bildungs- und Berufsziele.

Eingedenk der Bedeutung der Interaktion von urbaner Raum- und Sozialstruktur, initiiert der Verein, setzt um und vernetzt Projekte als integrierte Entwicklungsverfahren im Quartier. Demokratie findet im öffentlichen Raum statt. Das Sichtbarwerden der Kultur exkludierter Menschen im öffentlichen Raum ist ein zentraler Schritt ihrer gesellschaftlichen Teilhabe, denn es gibt keine soziale Partizipation ohne räumliche Partizipation.

Die Projekte von netzwerk stadtraumkultur e.V. dienen dazu, Räume zu schaffen, die von exkludierten Menschen mit eigenen Aktivitäten, Gefühlen und Erinnerungen aufgeladen werden können und in denen in hierarchiefreien Strukturen kooperatives und selbstbestimmtes Lernen stattfinden kann. Die Stadtteile gewinnen bei diesen Projekten engagierte, inkludierte Bürger/innen aus den unterschiedlichsten kulturellen Communities.

Der Verein bietet hierfür aber auch eine Struktur an, mit der bildungsferne Interessent/innen Projekte starten können, die benötigte Unterstützung finden und sich learning by doing die Kenntnisse zur institutionellen Selbstständigkeit und gesellschaftlichen Teilhabe erarbeiten können.

Der Schwerpunkt der Aktivitäten liegt zur Zeit in Neukölln und Schöneberg, wo Bewohner/innen aktiv geworden sind und mit zahlreichen interkulturellen und intergenerativen Nachbarschaftsprojekten als Teil des Vereins ihr Wohnumfeld beleben.

Das in den gemeinsamen Lernprozessen produzierte eigene Wissen wird durch Vernetzung, Dokumentation und Kooperation mit lokalen Partnern für Andere zur Verfügung gestellt. 

Link zur Satzung des Vereins